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In meinem Wahlkreis

 

 

 

Foto: Studio Kohlmeier

 

Politische Weichenstellungen des Bundes kann man ganz konkret auch an den Entwicklungen in meinem Wahlkreis erkennen:

Im Netzentwicklungsplan 2012 sind die Stromtrassen Kiel-Göhl und Göhl-Lübeck nicht vorgesehen. Dabei sind beide Leitungen zwingend notwendig: Bisher müssen die Windmüller in Ostholstein ihre Anlagen immer wieder abschalten, da die Leitungskapazitäten nicht ausreichen, um bei viel Wind den erzeugten Strom abzutransportieren. Das hat nicht nur für die Betreiber von Windrädern schwerwiegende Folgen, deren Verdienstausfälle durch den nicht abgenommenen Strom müssen die großen Stromanbieter bezahlen. Die Stromanbieter wiederum finanzieren diese Mehrkosten natürlich durch Preissteigerungen gegenüber den Verbrauchern. Mit der fahrlässigen Entscheidung, die Netzkapazitäten in Ostholstein nicht auf das Niveau der bereits jetzt möglichen Stromerzeugnis anzuheben bremst die schwarz-gelbe Bundesregierung die Energiewende und schadet vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen im Bereich der Windenergie ebenso wie den Bürgerinnen und Bürgern.

  • Der sinnvolle Rückgang beim Bau von Biogasanlagen (bundesweit 2009-2011 ca. 1.000 Anlagen jährlich auf 2012/2013 je ca. 300 Anlagen), den die SPD Schleswig- Holstein auf ostholsteinische Initiative hin Anfang 2012 beschloss, lässt in Ostholstein viele Landwirte wieder umdenken und trägt dazu bei, die Vermaisung (Verlinken zum Text aus einem unserer Musterbriefe?) des Landes zu stoppen.
  • Die Kohlenstoffspeicherung im Untergrund (CCS, weitere Informationen dazu hier.) hatte 2011 und 2012 zu vielen Debatten geführt. Schwarz- Gelb im Bund hätte den großen Energiekonzernen gerne ermöglicht, den von Ihnen erzeugten klimaschädlichen Kohlenstoff ins Erdreich zu pressen, stieß dabei aber auf heftige Gegenwehr in den Kreisen und Ländern, die zum landesweiten CCS- Verbot auf dem Festland führte. Die SPD-geführte Landesregierung von Schleswig-Holstein hat nun mit einem Gesetz Klarheit geschaffen: In unserem Bundesland wird es keine Verpressung von Kohlenstoffdioxid unter die Erde geben - ganz gemäß unserem Motto „Versprochen – Gehalten“
  • Der Netzausbau sieht allein in Schleswig-Holstein die Neuverlegung von über 600 km 380 kV-Kabel vor. Ich denke, dass wir alternative Trassenverlegungen wie die Erdverkabelung, dort wo es möglich ist, auch ergebnisoffen prüfen sollten. Das Erdkabel bietet vor allem bei der Bürgerakzeptanz und der Bauzeit deutliche Vorteile gegenüber konventionellen Leitungen, näheres zum Thema erfahren Sie hier.
  • Nach einem zumindest sehr ambitionierten Zeitplan der abgelösten schwarz-gelben Landesregierung mit den Kreisen und TenneT vom 31.08.2011 soll TenneT 2013 die Planfeststellung für den Netzausbau beantragen.