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20,8 Mio. Euro für den Denkmalschutz – tolle Nachrichten für sechs Projekte in Schleswig-Holstein!

Pressemitteilungen

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat heute insgesamt 20,8 Mio. Euro für das Denkmalschutz-Sonderprogramms V beschlossen. Auf der Liste der 124 geförderten Projekten stehen auch sechs Denkmäler aus Schleswig-Holsteins – damit fließen 764.000 Euro in den Norden. Seit November 2007 gibt es auf Initiative des Haushaltsausschusses dieses Sonderprogramm zum Denkmalschutz, angesiedelt bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, mit dem in Schleswig-Holstein bis 2015 jetzt insgesamt bereits 44 Denkmäler mit knapp 7 Mio. Euro im hohen Norden aus Bundesmitteln unterstützt wurden.

In diesem Jahr fließen allein über 440.000 Euro Fördergelder nach Lübeck: 280.000 Euro stehen für die Lübecker Synagoge zur Verfügung, 75.000 für den Glockenturm der direkt daneben liegenden St.-Aegidien-Kirche, 86.000 Euro für die Fischerkirche St. Andreas in Schlutup. Weitere 200.000 Euro stehen für die Sanierung des hölzernen Glockenturms der St.-Petri-Kirche in Landkirchen auf der Insel Fehmarn zur Verfügung. 82.000 Euro gehen an das Asmussen-Woldsen-Stift in Husum und 40.000 Euro erhält das Neue Rathaus in Wilster.
Die stellvertretende haushaltspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Bettina Hagedorn aus Ostholstein, erklärt dazu: „Ich bin froh, dass wir im Haushaltsausschuss wieder massive Fördergelder für schleswig-holsteinische Denkmalschutzprojekte sichern konnten. Als SPD-Abgeordnete aus Ostholstein bin ich natürlich besonders glücklich, dass nun 200.000 Euro für die Sanierung des hölzernen Glockenturms der St.-Petri-Kirche auf Fehmarn fließen, dessen langsamem Verfall man leider viel zu lange zusehen musste, weil das Geld fehlte. Am stärksten profitiert aber zu Recht die Hansestadt Lübeck mit knapp 60 Prozent aller Fördermittel des Bundes für unser Land zu Gunsten von drei herausragenden Projekten. Dabei wird die Sanierung der Lübecker Synagoge nach 2013 erneut gefördert, so dass jetzt insgesamt 580.000 Euro aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm des Haushaltsausschusses bereit stehen, um die einzige vollständig erhaltene Synagoge in Schleswig-Holstein angemessen zu erhalten. Traditionell kann die Stadt Lübeck aufgrund ihres großen kulturellen Reichtums seit 2008 besonders auf das Wohlwollen des Haushaltsausschusses und die Förderung aus dem Denkmalschutz-Sonderprogramm zählen – etwa 2008 mit 200.000 Euro für die Engelsgrube oder 2011 mit der Förderung des Buddenbrookhauses in Höhe von 300.000 Euro. Gut, dass sich nun mit der St.-Aegidien- und der St.-Andreas-Kirche zwei weitere Baudenkmäler in die Liste geförderter Lübecker Projekte einreihen können! Die 82.000 Euro für das Asmussen-Woldsen-Stift in Husum und die 40.000 Euro für das Neue Rathaus in Wilster stellen sicher, dass auch an der Westküste Schleswig-Holsteins Bundesfördermittel für den Denkmalschutz ankommen.“