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800.000 Euro für die Feldsteinkirche Ratekau

Aktuelles

03.06.2009


Mit dem Architekten Torsten Ewers bei der Besichtigung der Feldsteinkirche am 3. Juni 2009.

 

Einen ganz besonderen Grund zu Feiern gab es im Mai und Juni 2009 in Ratekau. Gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen aus dem Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages habe ich den Weg dafür frei gemacht, dass die dringend benötigte Sanierung der Feldsteinkirche Ratekau mit insgesamt 800.000 Euro gefördert wird.


Gemeinsam mit Gemeinde- und Kirchenvertretern freue ich mich über 800.000 Euro für die Sanierung der Kirche

 

Am 27. Mai 2009 sorgten wir durch die Änderung eines Haushaltsvermerkes dafür, dass Geld aus dem Gebäudesanierungsprogramm des Konjunkturpaketes II in 29 denkmalgeschützte Gebäude in der Bundesrepublik fließen kann. Zuvor waren nämlich nationale Kulturgüter wie die Ratekauer Kirche von der Förderung ausgenommen. Mit der Zustimmung zur Förderliste am 17. Juni 2009 war der Weg endgültig frei. Mit den 800.000 Euro fließen auf einen Schlag 2/3 der gesamten Investitionskosten von Berlin nach Ratekau. Die Feldsteinkirche aus Ratekau kommt damit als einziges Projekt in Schleswig- Holstein in den Genuss dieser Förderung. Gewinner sind neben den Menschen in Ratekau und Umgebung, insbesondere diejenigen, die sich seit Jahren mit dem Vorsitzenden Jürgen Beck im Förderverein für den Erhalt der Vicelinkirche eingesetzt haben, die als Wahrzeichen Ratekaus gilt. Gewinner sind aber auch die kleinen und mittelständischen Handwerksbetriebe in der Region, die von den Bauaufträgen unter Leitung des namhaften Architekten Torsten Ewers profitieren.

 


Während des Gottesdienstes in der Feldsteinkirche am 3. Juni 2009

 

Ursprünglich hatte sich die Gemeinde Ratekau bereits im November 2008 hilfesuchend an mich gewandt, weil sie hoffte, Fördermittel aus dem Denkmalpflegeprogramm des Bundes zu erhalten, aus dem auch die Gedenkstätte in Ahrensbök 2008 gefördert wurde. Allerdings haben der Denkmalpfleger und die Staatskanzlei in Kiel das Projekt Feldsteinkirche Ratekau damals nicht in die entsprechende Prioritätenliste des Landes Schleswig- Holstein aufgenommen – was Voraussetzung für diese Förderung gewesen wäre. Umso glücklicher war ich, als ich am 3. Juni 2009 bei einem Besuch vor Ort, bei dem unter anderem Sandra Redmann (MdL), Bürgermeister Thomas Keller, Gemeindekämmerer Hans- Jürgen Krause, Pastorin Anke Dittmann, der Architekt Torsten Ewers, Jürgen Beck vom Förderverein „Freunde der Ratekauer Kirche“ und viele ehrenamtliche Unterstützer anwesend waren, den beteiligten Akteuren die gute Nachricht persönlich überbringen konnte.

 


Die Feldsteinkirche - Symbol der Gemeinde Ratekau