Schrift kleiner Schrift größer

 

Suchen

 

Besuch der St.-Laurentius-Kirche in Süsel

Aktuelles

14.08.2017

Die St. Laurentius Kirche in Süsel (Foto: Bettina Hagedorn)

 

Mit Pastorin Kristina Warnemünde, der stellvertretenden Bürgermeisterin Swantje Meininghaus  und dem betreuenden Architekten Lutz Eckoldt besuchte ich am 14. August zwei Stunden die St.-Laurentius-Kirche in Süsel besucht.

Die Kirche ist baulich in einem schlechten Zustand, der in der kommenden Zeit dringende Restaurierungsmaßnahmen erfordert. Die Finanzierung der notwendigen Arbeiten kann die Kirchengemeinde allein natürlich nicht leisten und ist daher auf Unterstützung angewiesen.

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages, dem ich seit 15 Jahren angehöre, beschließt seit 2008 jährlich Denkmalschutz-Sonderprogramme, bei denen ich mich immer wieder erfolgreich für die Förderung historischer Projekte in Ostholstein und Schleswig-Holstein eingesetzt habe. Davon profitierten mit insgesamt ca. 2,2 Mio. Euro u.a. die KZ-Gedenkstätte Ahrensbök, die Ratekauer Feldsteinkirche und das Eutiner Schloss.

Die St-Laurentius-Kirche wurde zwischen 1160 und 1180 erbaut. Aufgrund struktureller Schäden am hölzernen Tragwerk ist ein sicherer Betrieb der Kirchenglocken nicht gewährleistet. Nur eine leichte Glocke kann im Moment verwendet werden. Auch oberhalb der Glocken sind Holzschäden zu erkennen, ebenso ist die Feldstein-Mauerwerkswand sichtbar beschädigt. Ein Sanierungskonzept für die Holztragewerke im Turm und die Stabilisierung des Mauerwerks wird derzeit noch erarbeitet –schätzungsweise werden die Kosten nicht unter einer halben Million Euro liegen. Dieser Betrag überschreitet die Möglichkeiten der Kirchengemeinde natürlich bei weitem.

In diesem Zusammenhang besuche ich in diesem August mehrere Kirchen in Ostholstein und Umgebung und informiere mich, welche Sanierungsmaßnahmen an den Kirchengebäuden gerade  der ländlich geprägten Gemeinden notwendig oder bereits geplant sind. Im Jahr 2018 wird der Haushaltsausschuss mit den Haushalten 2018 und 2019 die weiteren Denkmalschutzsonderprogramme beschließen.