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Bettina Hagedorn und Petra Merkel bei der AsF

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Bettina Hagedorn, Petra Merkel und Regina Poersch bei der AsF

Am 12. August 2011 Bettina Hagedorn mit ihrer Bundestagskollegin Petra Merkel, Vorsitzende des Haushaltsausschusses (zuständig für das Ressort Kultur und das Kanzleramt), auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (AsF) Ostholstein mit deren Vorsitzenden Swantje Meininghaus einen öffentlichen, gemütlichen „Abend mit Frauen für Frauen“ in ungezwungener Runde in der Gemeinde Süsel. Mit dabei waren nicht nur die Landtagsabgeordnete Regina Poersch, sondern ebenso viele kommunale Gleichstellungsbeauftragte, Teilnehmerinnen des Berliner Ladies‘ Day der letzten 8 Jahre und interessierte Frauen aus der Region.
Trotz aller Errungenschaften starker Frauen in Politik und Gesellschaft der letzten Jahrzehnte gibt es noch immer zahlreiche Bereiche, in denen Gleichberechtigung und Chancengleichheit lediglich auf dem Papier stehen. Bis heute ist echte gesellschaftliche Gleichstellung mit fairen Löhnen - im Schnitt verdienen Frauen auch heute noch 23 Prozent weniger als Männer - oder einer gesellschaftlich abgesicherten Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht erreicht.


Die Gastgeberin Swantje Meininghaus im Gespräch mit interessierten Frauen

Vor allem in Führungspositionen in Politik und Wirtschaft sind Frauen noch zu schwach vertreten: von 41 Mitgliedern im mächtigen Haushaltsausschuss des Bundestages sind nur 7 Frauen (2 davon Petra Merkel als Vorsitzende und Bettina Hagedorn als stellv. Sprecherin der SPD) - und 90 der 100 größten deutschen Unternehmen haben keine einzige Frau im Vorstand. Die Benachteiligung von Frauen im Erwerbsleben ist aber nicht nur ungerecht. Sie ist auch wirtschaftlich unvernünftig – Experten bestätigen: mehr Gleichstellung trägt wesentlich dazu bei, die Fachkräftebasis zu sichern und den Erfolg von Unternehmen zu steigern.
Viele der Frauen, die sich im Garten von Swantje Meininghaus trafen, erzählten, dass sie aus der Überzeugung heraus, ihre Lebensumstände positiver gestalten zu können erste politische Ämter übernommen haben. Dann aber merkten sie, dass Politik auch Spaß machen kann, weil das eigene Handeln handfeste Verbesserungen bewirken kann. Diese Verbesserungen lassen sich am deutlichsten in den Sitzungen eines Finanzausschusses, in kommunalen Haushaltsplänen und an zugewiesenen Geldern ablesen!
Neben der Familienpolitik wurde auch lange über die Finanztransaktionssteuer diskutiert. Nach Einschätzung der beiden Bundestagsabgeordneten kommt die steuer. „Aber jemand muss den Anfang machen“, fordert Bettina Hagedorn.