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Emissionsfreie Fähren zwischen Puttgarden und Rødby als mögliche Alternative zur festen Fehmarnbeltquerung?

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Sandra Redmann, Bettina Hagedorn und Lars Winter in Niendorf

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn und die SPD-Landtagsabgeordnete Sandra Redmann luden zu einer Informationsveranstaltung über emissionsfreie Fähren auf dem Fehmarnbelt ein. Mit über 70 Gästen sprachen sie in Niendorf gemeinsam mit dem Geschäftsführer von Scandlines Deutschland GmbH Dr. Gernot Tesch, Herrn Björn Pape von Future Ship und dem SPD-Kreisvorsitzenden Lars Winter über die Pläne der Reederei Scandlines.

Bereits am 18.06.2012 diskutierten SPD-Mitglieder der Bundes-, Landes- und Kreisebene in Timmendorfer Strand zusammen mit dem Fährbetreiber Scandlines über Pläne der Reederei für den zukünftigen Einsatz emissionsfreier Fähren zwischen Puttgarden und Rødby als mögliche Alternative zur festen Querung. Hier stellte Dr. Gernot Tesch, Geschäftsführer der Scandlines Deutschland GmbH, erstmals die neuen Pläne der Reederei für einen umweltfreundlichen Fährverkehr vor. Demnach könnten schon in wenigen Jahren durch Brennstoffzellen angetriebene Fähren auf dem Fehmarnbelt verkehren. Die Brennstoffzellen sollen durch Windenenergie on- und offshore aufgeladen werden und ermöglichen einen emissionsfreien Fährverkehr und eine nachhaltige Perspektive für die mehr als 1000 Reedereimitarbeiter in der Region.



Bettina Hagedorn sprach auf der Informationsveranstaltung gemeinsam mit dem Geschäftsführer von Scandlines Deutschland GmbH Dr. Gernot Tesch, Herrn Björn Pape von Future Ship und Sandra Redmann vor über 70 Gästen

Mit dieser Veranstaltung wollten nun beide Seiten den Dialog fortsetzen und die Bürgerinnen und Bürger in Ostholstein über dieses Projekt informieren. Denn nach wie vor steht die SPD Ostholstein als entschiedener Gegner des Projekts einer festen Fehmarnbeltquerung an der Seite der Menschen, Initiativen und Verbände, mit denen sie in Berlin und vor Ort mit unvermindertem Einsatz weiter gegen das Vorhaben kämpfen. „Die emissionsfreien Fähren wären nicht nur die preiswertere, sondern auch die deutliche ökologische Variante“, so Bettina Hagedorn. Tesch erklärte: „Für uns ist klar, dass wir unabhängig von der festen Fehmarnbeltquerung den Fährbetrieb in Puttgarden aufrechterhalten, und - wenn möglich - alle Arbeitsplätze sichern wollen. Die Zukunftsorientierung heißt auch, dass wir jetzt über den Einsatz neuer Schiffe nachdenken müssen. Die vom Germanischen Lloyd erarbeiteten Pläne für emissionsfreie Fähren sind eine Option, unseren heute schon einzigartigen Dienst umweltfreundlicher zu machen, Vorbild für den Fährensektor weltweit zu sein und das Innovationspotenzial in Deutschland zu sichern.“