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Hagedorn und Burkert einig mit Scandlines und NABU: Zero-Emissionsfähren als Zukunftsperspektive für Ostseefähren!

Pressemitteilungen


Wiedersehen in Berlin nach nur 11 Tagen: die SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn traf sich heute mit dem Verkehrsausschussvorsitzenden Martin Burkert, dem Scandlines-CEO Søren Poulsgaard Jensen, mit Malte Siegert vom NABU Hamburg und Magnus Ehrenberg und Niclas Herbst von EHRENBERG Kommunikation zum erneuten Gedankenaustausch über die Entwicklung einer völlig neuen Generation umweltfreundlicher Fähren, für die eine Unterstützung aus Bundesmitteln möglich wäre und die schon in 5-6 Jahren eine Revolution im Fährverkehr der Ostsee darstellen könnte: das Projekt Zero-Emission-Ferry, das von Future Ship mit dem Germanischen Lloyd bereits vor fast 3 Jahren entwickelt und das schon 2012 in diversen Veranstaltungen von Bettina Hagedorn mit Scandlines öffentlich propagiert wurde.

Hagedorn: „Scandlines sichert bei uns in Ostholstein seit Jahren fast 700 Arbeitsplätze und ist mit seinen emissionsarmen Hybridantrieb-Fähren bereits heute einer der Vorreiter beim Einsatz modernster Antriebstechnologie. In 5 bis 6 Jahren könnte Scandlines mit der ‚Zero-Emission-Ferry‘ sogar komplett emissionsfreie batteriebetriebene Fähren einsetzen, die ausschließlich über Windkraft und erneuerbare Energien angetrieben werden. Diese Vision passt zum Konzept der Bundesregierung für unsere ehrgeizigen Klimaziele und den Erfolg der Energiewende. Über die Mobilitäts- und Kraftstoffstrategie haben SPD und CDU im November 2014 im  Haushaltsausschuss 18 Mio. Euro für innovative Antriebstechnologien bewilligt, aus denen auch die Entwicklung dieser Zero-Emissionsfähren gefördert werden könnte. Zusammen mit dem Nationalen Innovationsprogramm Brennstoffzellentechnologie (64 Mio. Euro) stehen nun mehr als 82 Mio. Euro für den Aufbau einer modernen Infrastruktur bereit, die besonders den norddeutschen Häfen zu Gute kommen können – damit wollen wir landseits die notwendigen Voraussetzungen für den Betrieb modernster Fährschiffe auf den Weg bringen, auch für Puttgarden kann das eine Option sein.“

Anlässlich des traditionellen Berliner Neujahrsempfangs des Fährunternehmens Scandlines trafen sich alle Gesprächsteilnehmer abends erneut, um diese Pläne zu konkretisieren. Bettina Hagedorn und Scandlines hatten ihre Gesprächsreihe zu alternativen, emissionsfreien Fähren bereits im Juni und August 2012 mit einer öffentlichen Veranstaltung in Niendorf/Timmendorfer Strand gestartet und zuletzt am 17. Januar 2015 bei einer Gesprächsrunde an Bord der Scandlines-Fähre „Prinsesse Benedikte“ mit dem Verkehrsausschussvorsitzenden Martin Burkert fortgesetzt.