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Hagedorn zufrieden: Haushaltsausschuss beschließt 1,053 Mio. Euro Bundeshilfe für Denkmalprojekte in Schleswig-Holstein

Pressemitteilungen

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn aus Ostholstein, Haushaltsausschussmitglied in Berlin, freut sich: in seiner heutigen Sitzung hat der Haushaltsausschuss insgesamt fast 15 Mio. Euro aus seinem „Fördertopf“ für nationale bedeutsame Kulturinvestitionen freigegeben – darunter knapp 1,1 Mio. Euro für Investitionsmaßnahmen an Kulturdenkmälern in Schleswig-Holstein.

Insgesamt 10 Vorhaben der 141 Projekte umfassenden Förderliste können nun mit einer Unterstützung ihrer Investition rechnen: das Logenhaus in Flensburg kann sich über 120.000 Euro freuen, das ebenfalls sich in Flensburg befindende Grabmal der Familie Christiansen erhält 75.000 Euro. Außerdem werden 58.000 Euro für das Klaus-Groth-Museum in Heide überwiesen; weitere 100.000 Euro werden zugunsten der Hafendrehbrücke in Lübeck freigegeben. In Lauenburg/ Ratzeburg erhalten das Kreismuseum 63.000 Euro und das A.P. Weber-Haus 90.000 Euro; die Stiftskirche mit der Caspar v. Saldern Gruft in Bordesholm erhält 47.000 Euro. An das Schloss Glücksburg gehen 50.000 Euro, an die evang. Kirche St. Clemens in Nebel auf Amrum gehen 80.000 Euro. Die St. Bartholomäus Kirche in Wesselburen kann sich über 370.000 Euro freuen.
Hagedorn: „Das ist eine gute Investition von Bundesmitteln zur Unterstützung von wertvollen Kulturvorhaben in unserem Land. Damit können endlich dringend erforderliche Sanierungsarbeiten erledigt werden, um den Wert der Bausubstanz dieser zehn bedeutsamen Wahrzeichen bei uns im Norden erhalten zu können.“
Aus dem Denkmalschutzprogramm, welches beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien angesiedelt ist, können seit 2007 Maßnahmen durch Bundeszuschüsse gefördert werden, die der Substanzerhaltung und Restaurierung im Sinne der Denkmalpflege dienen.
Bereits 2008 gelang es Bettina Hagedorn, aus dem damaligen Fördertopf insgesamt 1,135 Mio. Euro für Schleswig-Holstein zu erhalten. 85.000 Euro davon flossen an die historisch bedeutsame KZ-Gedenkstätte Ahrensbök, die damit vor dem drohenden baulichen Zerfall gerettet werden konnte. 2009 erhielt als einziges Projekt in Schleswig-Holstein die Feldsteinkirche Ratekau 800.000 Euro aus dem Gebäudesanierungsprogramm des Konjunkturpakets II. Im Juni 2011 konnten sich fünf weitere Projekte aus Schleswig-Holstein über eine Bundesförderung freuen, darunter das Buddenbrookhaus in Lübeck mit 300.000 Euro und die ebenfalls in Lübeck ansässige Gaedertz-Stiftung mit 320.000 Euro.