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Hagedorn zufrieden: Haushaltsausschuss beschließt 1,62 Mio. Euro Bundeshilfe für Denkmalprojekte in Schleswig-Holstein

Pressemitteilungen

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn aus Ostholstein, Haushaltsausschussmitglied in Berlin, freut sich: in seiner heutigen Sitzung hat der Haushaltsausschuss aus dem insgesamt mit 27 Mio. Euro dotierten „Bundesfördertopf“ für nationale bedeutsame Kulturinvestitionen 1,57 Mio. Euro für Investitionsmaßnahmen an Kulturdenkmälern in Schleswig-Holstein freigegeben. Insgesamt fünf Vorhaben der 97 Projekte umfassenden Förderliste können nun mit einer bis zu 50%igen Unterstützung ihrer Investition rechnen: das Buddenbrookhaus in Lübeck kann sich über 300.000 Euro freuen, die ebenfalls in Lübeck ansässige Gaedertz-Stiftung erhält 320.000 Euro. Außerdem werden 600.000 Euro für das Schloss Gottorf in Schleswig sowie 200.000 Euro für die St. Georg-Kirche in Jevenstedt überwiesen; weitere 150.000 Euro werden zugunsten des Schlosses Glücksburg freigegeben.

Hagedorn: „Das ist eine gute Investition von Bundesmitteln zur Unterstützung von wertvollen Kulturvorhaben in unserem Land. Damit können endlich dringend erforderliche Sanierungsarbeiten erledigt werden, um den Wert der Bausubstanz dieser fünf bedeutsamen Wahrzeichen bei uns im Norden erhalten zu können.“
Aus dem Denkmalschutzprogramm, welches beim Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien angesiedelt ist, können seit 2007 Maßnahmen durch Bundeszuschüsse in Höhe von maximal 50 Prozent gefördert werden, die der Substanzerhaltung und Restaurierung im Sinne der Denkmalpflege dienen. Voraussetzung ist die Kofinanzierung durch Länder, Kommunen und private Träger.
Bereits 2008 gelang es Bettina Hagedorn, aus dem damaligen Fördertopf insgesamt 1,135 Mio. Euro für Schleswig-Holstein zu erhalten. 85.000 Euro davon flossen an die historisch bedeutsame KZ-Gedenkstätte Ahrensbök, die damit vor dem drohenden baulichen Zerfall gerettet werden konnte. 2009 erhielt als einziges Projekt in Schleswig-Holstein die Feldsteinkirche Ratekau 800.000 Euro aus dem Gebäudesanierungsprogramm des Konjunkturpakets II.
Hagedorn: „Ich hoffe sehr, dass die erforderliche Kofinanzierung durch Land, Kommunen, Träger und Stiftungen schnell gewährleistet wird und die Bauaufträge in den jeweiligen Kommunen verlässlich an das regionale Handwerk vergeben werden können."