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Heinrich Alt von der Bundesagentur für Arbeit zur Zukunft der Jobcenter

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Heinrich Alt, Vorstandsmitglied bei der Bundesagentur für Arbeit am 27.05.14 im Eutiner Kreishaus

 

Bereits Anfang Februar gab es ein Krisentreffen zur katastrophalen Finanzlage aller Jobcenter in Ostholstein und bundesweit ab dem Jahr 2014. Hintergrund: Im Jahr 2010 beschloss Schwarz-Gelb ein sogenanntes „Sparpaket“, das ab 2011 schrittweise bis 2016 (2011: 2 Mrd. €, 2012: 4 Mrd. €, 2013: 6,5 Mrd. €, ab 2014: 8 Mrd. € pro Jahr) 36,5 Milliarden Euro im Bereich der aktiven Arbeitsmarktpolitik strukturell gekürzt hat. Eingeladen hatten der Landrat Sager als Vorsitzender der Trägerversammlung des Jobcenters Ostholstein und Ulrich Mietschke als dessen Beiratsvorsitzender. Noch während des Krisengespräches konnte ich Heinrich Alt, Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit, für ein Gespräch in Ostholstein gewinnen.

Gestern sprach Heinrich Alt im Kreishaus in Eutin nun vor 60 Vertretern aus Politik, Arbeitsagenturen und Jobcentern sowie Wirtschaftsverbänden aus der Region über die prekäre Finanzausstattung der Jobcenter. Diesen steht immer weniger Geld für arbeitsmarktpolitische Instrumente zur Verfügung und gleichzeitig müssen Langzeitarbeitslose besser betreut werden, um eine Eingliederung zu gewährleisten. Somit benötigen die Jobcenter eine ausreichende finanzielle Unterstützung mit Bundesmitteln, damit über längere Zeiten geplant und gefördert werden kann, so Alt in seinem überzeugenden Vortrag. Außerdem kündigte Heinrich Alt an, nach dem Auslaufen der Bürgerarbeit und des Programmes 50+ soll es ein neues Programm geben.