Schrift kleiner Schrift größer

 

Suchen

 

Hiller-Ohm und Hagedorn: Tourismus im Norden kann profitieren

Pressemitteilungen


(Foto: Studio Kohlmeier)
 

Bund gibt 1,6 Millionen Euro mehr für touristisches Auslandsmarketing
Hiller-Ohm und Hagedorn: Tourismus im Norden kann profitieren

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner heutigen Sitzung beschlossen, die Bundesmittel für das touristische Auslandsmarketing um rund 1,64 Millionen Euro zu erhöhen. Die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT), die Deutschland als Reiseziel im Ausland vermarktet, kann damit ihre Aktivitäten vor allem in den wichtigen Zukunftsmärkten China, Russland und Brasilien deutlich verstärken. Davon kann auch das Reiseland Schleswig-Holstein profitieren. Dazu erklären die Lübecker Bundestagsabgeordnete und tourismuspolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Gabriele Hiller-Ohm und ihre Ostholsteiner Fraktionskollegin und stellvertretende haushaltspolitische Sprecherin Bettina Hagedorn:

 

„Die zusätzlichen Mittel sind ein klares Bekenntnis der Koalitionsfraktionen, den wachsenden Deutschlandtourismus und die Tourismusbranche zu unterstützen. Der deutliche Aufwuchs im Auslandsmarketing ist in Zeiten der Haushaltskonsolidierung ein großer Erfolg für den Tourismus, an dem in Deutschland rund drei Millionen Arbeitsplätze hängen. Die DZT kann nun ihr Engagement in wichtigen Wachstumsmärkten ausweiten und für noch mehr Gäste aus dem Ausland sorgen. Das wird dem Tourismus, auch bei uns im Norden, weiter Auftrieb geben.

Die bessere Mittelausstattung für die DZT ist dringend notwendig, weil die europäische Länderkonkurrenz bereits stark positioniert ist in den Auslandsmärkten. Dass die zusätzlichen Mittel für die DZT mit ihren weltweit 30 Ländervertretungen gut investiert sind, zeigen die seit Jahren steigenden Gästeübernachtungen aus dem Ausland. Auch in diesem Jahr kann das überdurchschnittliche Auslandswachstum mit bisher 2,6 Millionen zusätzlicher Übernachtungen zu einem neuen Rekordergebnis für den Deutschlandtourismus führen. Mit der verstärkten Präsenz in den Wachstumsmärkten in Asien und Südamerika können zukünftig noch mehr Gäste dafür begeistert werden, eine Reise nach Deutschland und in unseren schönen Norden zu unternehmen. Davon können die Tourismushochburgen wie die Hansestadt Lübeck und die Badeorte an der Lübecker Bucht sowie die vor allem mittelständisch geprägte Tourismuswirtschaft profitieren.“

Der Tourismus zählt in Schleswig-Holstein zu den bedeutendsten Wirtschaftszweigen. Rechnerisch hängen in Schleswig-Holstein fast 150.000 Vollzeitarbeitsplätze vom Tourismus ab. Im letzten Jahr reisten mehr als 6,3 Millionen Gäste – davon knapp 800.000 aus dem Ausland – nach Schleswig-Holstein, die rund 24,8 Millionen Übernachtungen generierten.