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NABU-Pilotprojekt „Mehrweg fürs Meer“

Aktuelles

17.08.17

Mit NABU zum Meeresschutz auf dem Schiff "Ryvar"
Foto: NABU/Volker Gehrmann 
 

An Bord des Traditionsschiffs „Ryvar“ fand für mich am 17.08.17 in Burgstaaken auf Fehmarn ein Termin in Sachen Meeresschutz statt. Der NABU und seine Unterstützer auf Fehmarn luden ein, um ihr jüngstes Projekt vorzustellen. Hierbei geht es um Plastikmüll und seine Folgen für die Meere, denn allein auf Fehmarn liegen etwa 70 Müllteile auf 100 Meter Küste. Somit hat NABU auf Fehmarn gemeinsam mit seinen Partnern dieses Pilotprojekt ins Leben gerufen und das Prinzip ist einfach: Strandurlauber können zukünftig entscheiden, ob sie ihre Verpflegung für unterwegs in der umweltfreundlichen Mehrwegverpackung erhalten möchten oder die Einwegvariante wählen. Entscheidet man sich für das Mehrweggeschirr, hinterlegt er beim Kauf einen Pfand, der nach Abgabe des Geschirrs bei jedem teilnehmenden Betrieb, zurückgegeben wird. Mit diesem Pilotprojekt auf Fehmarn möchte der NABU zeigen, dass der Aufbau eines Mehrwegsystems für ökologisch nachhaltiges Geschirr in der strandnahen Gastronomie möglich ist.

 

Schon seit Jahren engagiert sich der NABU für den Meeresschutz und organisiert immer wieder neue Projekte, um bedrohte Arten und Lebensräume in der Nord- und Ostsee zu erhalten. Vom 15. bis 25. August findet die NABU-macht-Meer-Tour 2017 statt und der NABU begibt sich mit dem Zweimaster „Ryvar“ auf eine Segelreise von Rostock bis Hamburg. Dabei wird der NABU an sechs Stationen entlang der deutschen Nord- und Ostsee, anhand von ausgewählten NABU-Projekten, auf konkrete Herausforderungen im Meeresschutz aufmerksam machen und mit Vertretern aus Politik und Gesellschaft über Lösungen diskutieren.