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Tag der Pflege am 12. Mai: Hagedorn fordert mehr Wertschätzung!

Pressemitteilungen

11.05.2016
 

Bettina Hagedorn beim "Pflegedanktag" im Cura Seniorencentrum in Heiligenhafen
 
Am 12. Mai wird der internationale Tag der Pflege begangen – in diesem Jahr bereits zum 49. Mal in Deutschland. Bettina Hagedorn, SPD-Bundestagsabgeordnete aus Ostholstein, betont die besondere öffentliche Aufmerksamkeit, die die Pflege und das Engagement der Pflegenden damit erhalten: „Pflege geht uns alle an – und mit dem demografischen Wandel steht sie auch mehr und mehr im Fokus der Öffentlichkeit. Für mich ist das Thema Pflege be-reits seit 14 Jahren ein Schwerpunkt meiner Arbeit als Abgeordnete. Mir ist es auch ein persönliches Anliegen, dass die Situation für Pflegebedürftige und Angehörige besser wird und Pflegekräfte die Anerkennung bekommen, die sie für ihre wichtige Arbeit verdient haben."
 

"Inzwischen habe ich schon neunmal eintägige Praktika in Pflegeeinrichtungen und Krankenhäusern in Ostholstein gemacht, um direkt von den Beschäftigten zu hören, wo ‚der Schuh drückt‘. Zusätzlich lade ich regelmäßig Gesundheitspolitiker aus Kiel und Berlin zu persönlichen Diskussionen mit Fachleuten vor Ort ein. Zuletzt war etwa am 22. April die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Hilde Mattheis, zu meinem bereits fünften ‚Runden Tisch Pflege‘ nach Ostholstein gekommen. Frühere Gäste waren unsere ehemalige Gesundheitsministerin Ulla Schmidt, die schleswig-holsteinische Sozialministerin Kristin Alheit und die SPD-Fraktionsvizin Dr. Carola Reimann. Aus diesen Praktika, Gesprächen und Diskussionen nehme ich immer wertvolle Eindrücke und Anregungen mit nach Berlin."

Auch bundespolitisch ist die Verbesserung der Pflege ein sozialdemokratisches Schwerpunktthema. Hagedorn erläutert: "Die SPD hat in dieser Legislaturperiode schon etliche Verbesserungen für Pflegende, Pflegebedürftige und ihre Angehörigen durchgesetzt, für die wir lange gekämpft haben. Mit dem zweiten Pflegestärkungsgesetz haben wir die Pflegeleistungen um etwa ein Viertel erhöht und Pflegebedürftigkeit komplett neu definiert: Endlich werden nicht nur körperliche Beeinträchtigungen erfasst, sondern gleichermaßen auch geistige und psychische Einschränkungen. So haben Menschen auch schon mit beginnender Demenz erstmals die Möglichkeit, über die Pflegeversicherung echte Unterstützung zu bekommen. Zusätzlich werden wir mit dem neuen Pflegeberufegesetz, das im Moment im Bundestag beraten wird, die beruflichen Chancen der Beschäftigten in der Pflege maßgeblich verbessern: Wir erhöhen die Attraktivität des Berufsbildes, was angesichts des großen Fachkräftebedarfes dringend notwendig ist. Dazu gehört auch, dass die Altenpflegeausbildung endlich bundesweit grundsätzlich kostenlos angeboten werden soll. Gerade für unseren Gesundheits- und Pflegestandort Ostholstein und Schleswig-Holstein ist die Stärkung der Pflege ein Kernthema – gut, dass der Tag der Pflege noch ein bisschen mehr Aufmerksamkeit darauf lenkt!“