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Travefahrt mit der SPD Hamberge

Aktuelles


Die SPD Hamberge beim fröhlichen Singen von Liedern aus dem von mir mitgebrachten Heimatliederheft.

Am Samstag, den 13.06. begleitete ich den SPD Ortsverein Hamberge auf einer Travefahrt. Nach den verregneten Tagen zuvor, hatte der Wettergott ein Einsehen und bescherte uns einen sonnigen Tag mit nur wenigen harmlosen Wolken. Allerdings stellte uns der anhaltend starke Wind vor ein unerwartetes Problem. Die Trave führte nicht genügend Wasser. Damit konnte das Schiff nicht wie geplant die Trave bis nach Hamberge hinauffahren, um in Höhe der Reecker Brücke festzumachen und uns an Bord zu nehmen. Doch die Quandt Linie Lübeck zeigte sich flexibel und schickte uns gegen 11:00 Uhr einen Bus, um uns nach Lübeck zu fahren und vom Anleger bei der MuK unseren Schiffsausflug zu starten.

Schon kurz nach dem Ablegen stellte sich, bei Kaffee und selbstgebackenen Kuchen, beste Stimmung ein. Durch die kurzfristige Änderung unserer Route, kamen wir, nach passieren des Lübecker Hafens, in den Genuss die Trave flussabwärts bis Höhe Gothmund zu fahren. Dieses idyllische Fischerdorf ist besonders vom Wasser aus betrachtet immer wieder sehenswert. Nach einer Wende ging es zurück in Richtung Lübeck, wo wir von Bord der "MS Astrid Quandt" den Blick auf die Lübecker Altstadt mit ihren zahlreichen Kirchen genießen konnten. Weiter ging es dann durch den Klughafen und vorbei am Stadtpark Richtung Kanaltrave. Mittlerweile kamen auch die von mir mitgebrachten Liederhefte zum Einsatz und es erklang an Bord so manches bekannte Volkslied.

Nach einigen Minuten auf der Kanaltrave erreichten wir dann den Punkt unserer Fahrt, an dem sich die Wasserläufe von Elbe-Lübeck-Kanal und Trave trennen. Glücklicherweise hatte sich der Wasserstand seit dem Morgen zu unseren Gunsten gebessert. Nun ging es also doch noch die Trave hinauf Richtung Hamberge. Auf dem deutlich schmaler werdenden Fluss fuhren wir vorbei an herrlich gelegenen Grundstücken und ließen dann Lübeck hinter uns. Auf diesem Teil der Trave mit ihren vielen Biegungen gab es für eine Weile nichts außer Natur mit Wiesen und Weiden auf den Kühe und Pferde grasten. Dann kamen auch schon die ersten Häuser Hamberges in Sicht und kurz darauf legte das Schiff in Höhe der Reecker Brücke an. Die gut drei Stunden waren wie im Fluge vergangen.