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10 Jahre Maritimes Schulungszentrum in Neustadt

Veranstaltungen

Foto: Bundespolizei
 

Voller Freude bin ich am 4. September nach Neustadt gekommen, wo die Bundespolizei den zehnjährigen Geburtstag des Maritimen Schulungszentrums (kurz: MaST) feierte. Zusammen mit hochrangigen Vertretern der Stadt und der Polizei habe ich die Gelegenheit genutzt, auf die Entstehungsgeschichte des MaST zurückzublicken.

 

Denn für mich ist dies auch eine persönliche Geschichte: Noch bevor ich 2002 als Nachfolgerin für Antje-Marie Steen in den Bundestag einzog, war ich mit ihr im Neustädter Standort zu Besuch und es war uns bereits damals klar, dass hier eine große Perspektive bestand. Im damals von Otto Schily geführten Innenministerium wurde deshalb 2005-2006 ein Konzept für die gemeinsame maritime Ausbildung von Bundeswehr, Polizei, Zoll u.a. aufgestellt, das ich in meiner Zeit als zuständiger Berichterstatterin für das Innenministerium im Haushaltsausschuss natürlich aufmerksam begleitet hatte und wofür wir schon im November 2007 mit dem Personalaufbau begannen. Ein Jahr später –mit über zwei Jahren Verzögerung – unterschrieb Schilys Amtsnachfolger Wolfgang Schäuble das Konzept. Damit war es uns im Haushaltsausschuss endlich möglich, die notwendigen Mittel für den Ausbau zum Ausbildungszentrum in Höhe von 2,6 Mio. Euro bereit zu stellen, was wir sofort binnen weniger Wochen getan haben. Daraus entwickelte sich eine Erfolgsgeschichte, auf die ich – gerade als Ehrenmitglied der Bundespolizei zur See – auch heute noch kräftig stolz bin!

Foto: Bundespolizei

 

Neustadt genießt als maritimer Ausbildungsstandort sowohl bei Bundespolizei wie auch bei der Marine hohe Achtung – die Qualität der hier geleisteten Ausbildung gilt über Europas Grenzen hinaus als vorbildlich. Deshalb werde ich mich auch in Zukunft für weitere Verbesserungen in der Ausbildungskapazität einsetzen. Denn sie bedeuten nicht nur mehr Schulungen und damit mehr Lehrgangsteilnehmer für Neustadt, sondern durch die vielen Teilnehmer aus dem In- und Ausland auch Werbung für die Region.

Foto: Bundespolizei