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2,6 Millionen Euro für 13 Denkmalschutzprojekte fließen 2019 von Berlin nach Schleswig-Holstein!

Pressemitteilungen

08.05.2019

(Foto: studio.kohlmeier berlin)

Auch die Vicelin-Kirche St. Jacobi in Bornhöved profitiert von der Förderung aus dem Denkmalschutzsonderprogramm VIII

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat am 8. Mai Fördermittel in Höhe von 40 Mio. Euro aus dem Bundeshaushalt 2019 mit dem 8. Denkmalschutzsonderprogramm für bundesweit 228 nationale Denkmalschutzprojekte beschlossen. Auch Schleswig-Holstein profitiert dabei wieder massiv mit insgesamt 13 Projekten für zusammen 2,6 Mio. Euro. Bettina Hagedorn, SPD-Bundestagsabgeordnete aus Ostholstein und seit März 2018 auch Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister der Finanzen, freut sich: „Erneut unterstützt der Haushaltsausschuss des Bundestages die hälftige Finanzierung von 13 bedeutenden Denkmalschutzprojekte in Schleswig-Holstein, deren Sanierung jetzt in Angriff genommen werden kann.

Besonders schön, dass im Kreis Segeberg die Vicelin-Kirche St. Jacobi in Bornhöved mit 250.000 Euro aus Bundesmitteln gefördert wird, für die ich mich sehr eingesetzt habe. Die 1149 im romanischen Stil erbaute St.-Jakobi-Kirche markiert den historischen Mittelpunkt des Ortes Bornhöved und verfügt über eine hölzerne Kanzel, die im Rokokostil von einem damals in Eutin ansässigen Künstler namens ´Moser´ gefertigt wurde. Mit der Hilfe des Bundes kann nun die dringend notwendige Sanierung des äußeren und inneren Feldsteinmauerwerkes begonnen werden.“
Der Haushaltsausschuss hatte in der abschließenden Beratung des Haushaltes 2019 – der so genannten Bereinigungssitzung – am 8. November 2018 das 8. Denkmalschutz-Sonderprogramm des Bundes mit 40 Mio. Euro „on Top“ ermöglicht und damit die ursprünglich nur 6 Mio. Euro von Staatsministerin Monika Grütters auf 46 Mio. Euro für 2019 aufgestockt.
Bettina Hagedorn weiter: „Auch Lübeck darf sich freuen: einerseits erhält die St.-Marien-Kirche als eine der bedeutendsten Kirchen Nordeuropas und beeindruckendes Zeugnis der Lübecker Stadtgeschichte 700.000 Euro für die Sanierung der Kirchtürme bei Gesamtkosten von ca. 1,5 Mio. Euro. Andererseits wurden für die Synagoge in Lübeck erneut 53.000 Euro als vierte Tranche bewilligt. Bereits 2013 (300.000 Euro) und 2015 (280.000 Euro) wurde die Synagoge, die als eine der ganz wenigen in Deutschland – und sogar als einzige in ganz Schleswig-Holstein – trotz der Zerstörungen der Nazizeit fast vollständig erhalten geblieben ist, durch das Denkmalschutzsonderprogramm des Bundes unterstützt – 2016 sogar durch zusätzlich 2,5 Mio. Euro. Weiterhin hat der Haushaltsausschuss 304.000 Euro für die Sanierung der „Alten Apotheke“ in Glücksstadt (Kreis Steinburg) und weitere 250.000 Euro für die „Steinburg“ in Itzehoe beschlossen. Der Bismarckturm in Lütjenburg erhält 300.000 Euro und das Marine Ehrendenkmal in Laboe weitere 70.000 Euro (beide Kreis Plön). In Ostholstein kann sich Fehmarn über 129.000 Euro für die St.-Johannis-Kirche in Bannesdorf und 350.000 Euro für die St.-Petri-Kirche in Landkirchen sowie die Kirche St. Petri in Bosau über 53.000 Euro freuen. Außerdem gehen 50.000 Euro an das St.-Johannis-Kloster in Schleswig, 41.000 Euro an die Kirche in Zarpen (Kreis Stormarn) und 55.000 Euro an das Museumsschiff „MS Stadt Kiel“. In der Summe ist das eine großartige Unterstützung des Bundes für den Denkmalschutz in unserem Norden!“