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4 Mio. Euro für Umbau und Erweiterung des Umwelthauses Neustadt

Aktuelles

28.08.2018

 Kahrs_2018_Umwelthaus

Gemeinsam mit dem SPD Ortsverein Neustadt sowie Martina Stapf (Leiterin Umwelthaus), Claudia Bielfeldt (1. Vorsitzende BUND S-H), Beatrix Spiegel (1. stellv. Bürgervorsteherin Neustadt), Ole Eggers (Landesgeschäftsführer BUND), MdB Johannes Kahrs sowie Wolfgang Niemann (wählbarer Bürger SPD-Kreistagsfraktion)
(Foto: Büro Kahrs)

Schon bei ihrem Besuch im Dezember 2017 gemeinsam mit der Neustädter Bürgermeisterin Tordis Batscheider im Umwelthaus auf Bitte des BUNDLandesvorstandes - vertreten damals durch Edda Disselhoff und den Geschäftsführer Ole Eggers - war die SPD-Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn schnell von den einerseits ehrgeizigen, aber vor allem zukunftsweisenden Um- und Ausbauplänen des BUND in Neustadt überzeugt und sagte damals ihre Unterstützung für eine Bundesförderung im Haushalt 2018 zu. Im Juni 2018 beschloss der Haushaltsausschuss mit 4 Mio. Euro eine 100-prozentige Förderung für dieses Bildungs-Leuchtturmprojekt aus dem Etat von SPD-Umweltministerin Svenja Schulze – und eröffnete der Zukunft des Umwelthauses damit völlig neue Perspektiven. Aus diesem Anlass gab es am 28. August einen erneuten Besuch gemeinsam mit dem Bundestagskollegen Johannes Kahrs, der seit 2009 als Haushaltspolitischer Sprecher der SPDBundestagsfraktion wirkt und maßgeblich zu dieser Entscheidung beigetragen hat.

Hagedorn: „Eine 100-Prozent-Förderung durch den Bund für eine solche Bildungseinrichtung ist absolut bundesweit einmalig und damit auch eine enorme Anerkennung für die Arbeit im Umwelthaus in den letzten 25 Jahren durch den BUND und seine Mitarbeiterinnen. Ich freue mich riesig, dass dem BUND damit auch – gemeinsam mit der Stadt Neustadt – die Chance eröffnet wird, die bisherigen Entwurfspläne der Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen zur verbesserten Auslastung und Nutzung der Räumlichkeiten einerseits sowie zur dringenden Herstellung von Energieeffizienz und Barrierefreiheit andererseits überarbeiten zu können. Das bisherige Modell eines Umbaus, das Ende Juli bereits in den Medien öffentlich vorgestellt wurde, soll jetzt noch einmal grundlegend auf den Prüfstand. Da die Stadt Neustadt inzwischen eine Änderung des Flächennutzungsplanes sowie einen Bebauungsplan für das ökologisch hochsensible Gelände zeitnah anpeilt, kann das bestehende Baufenster in enger Abstimmung geändert werden, um veränderte Entwürfe zu ermöglichen. Der BUND plant dazu eine europaweite Ausschreibung für das Architekturbüro und die Bestellung eines professionellen Projektmanagements, um die sich daraus eröffnenden Chancen im Dialog mit der Stadt wahrnehmen zu können. Die von der Uferpromenade prägende Ansicht des wunderschönen Hauses samt des Daches kann dann eventuell noch einmal ‚neu gedacht‘ werden, ohne die vielfältigen Nutzungen sowie die geplante einladende Öffnung des Geländes auch für Touristen von der Seeseite her zu beeinträchtigen. Da ich seit den 90er Jahren die großartige Arbeit des Umwelthauses in Neustadt ständig begleitet habe, ist es mir ein besonderes Herzensanliegen, dass die 100- prozentige Förderung aus Mitteln des Umweltministeriums in Berlin dieser großartigen Bildungseinrichtung als ‚Leuchtturmprojekt‘ solche Chancen eröffnet – für Neustadt und Ostholstein sowie die Ostseeküste insgesamt ist das ein TOP-Signal, wie Ökologie, Bildung, Familienangebote und Tourismus sinnvoll zusammengehen können“.

Die inhaltlichen Bildungsschwerpunkte, mit künftig auch nationaler Neuausrichtung, bieten für die Institution direkt an der Ostsee beste Zukunftsperspektiven. Bereits seit 1992 ist das Umwelthaus ein außerschulischer Lernort für Schulklassen sowie ein Umweltinformationszentrum für Neustädter und Urlauber. Damit ist es eine herausragende Institution im Bildungsbereich für den Kreis Ostholstein.