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Bettina Hagedorn freut sich über den Variantenentscheid zur Sundquerung: Ein Erfolg für das Dialogforum!

Pressemitteilungen

03.03.2020

Foto: studio kohlmeier berlin

Verkehrsministerium und Bahn folgen dem Votum der Region und planen einen Absenktunnel durch den Fehmarnsund.

In einer Presseerklärung haben die Deutsche Bahn, das Bundesverkehrs-ministerium und das Land Schleswig-Holstein am 03. März 2020 bekannt gegeben, dass der Fehmarnsund durch einen Absenktunnel bei gleichzeitigem Erhalt der bestehenden Fehmarnsundbrücke für die langsamen Verkehre gequert werden soll. Dazu erklärt Bettina Hagedorn, Bundestagsabgeordnete für Ostholstein:

„Es ist ein riesiger Erfolg für das Dialogforum FBQ, dass das Verkehrsministerium und die DB sich jetzt das Votum der Region und der Kommunen vor Ort zu Eigen gemacht haben. Für die Menschen im Norden Ostholsteins sind dies richtig gute Nachrichten: Der Absenktunnel kann als einzige Variante den Lärm der XXL-Güterzüge ´schlucken´, die Lebensqualität am Sund schützen und das Landschaftsbild erhalten. Das jahrelange Engagement der Verantwortlichen im Dialogforum zahlt sich endlich aus. Besonders froh bin ich auch, dass mein jahrelanger Kampf für den Erhalt des ´Kleiderbügels´ über den Sund erfolgreich ist: Das Verkehrsministerium und die Deutsche Bahn hatten noch 2016 fest mit dem Abriss geplant. Erst die Beschlüsse des Rechnungsprüfungsausschusses des Deutschen Bundestages im Dezember 2016 haben das Bundes-verkehrsministerium gezwungen, die schon laufende europaweite Ausschreibung zur Untersuchung der vier Varianten zu ergänzen und verpflichtend die Varianten zur Erhaltung des ‚Kleiderbügels‘ mit zu beauftragen. Nur dadurch wurde das Votum des Verkehrsministeriums und der DB pro Erhalt heute überhaupt so möglich. Für mich ist klar, dass für den Erhalt der Sundbrücke NICHT der Kreis Ostholstein oder die Kommunen aufkommen müssen, denn schließlich war es ja der Bund mit großer Unterstützung des Landes, der diese Feste Beltquerung unbedingt wollte, den Staatsvertrag geschlossen hat und damit nach dem ´Verursacherprinzip´ verantwortlich für jeden Neubau über den Sund ist. Als landesweites Wahrzeichen muss es im Interesse des Landes sein, den `Kleiderbügel´ für die Einheimischen im Norden ebenso wie für die Touristen auf Dauer zu erhalten und darum auch den Unterhalt zu finanzieren. Bis zu einer möglichen Eröffnung (Anm.: des Absenktunnels) nicht vor 2030 wird die Deutsche Bahn hohe zweistellige Millionenbeträge in die Instandsetzung der 57 Jahre alten Sundbrücke investieren, wozu sie vertraglich verpflichtet ist. Erst nach Eröffnung des Absenktunnels wird die Bahn und möglicherweise der Bund aus der Finanzierung der Betriebskosten aussteigen – dann muss das Land seiner Verantwortung für die Region gerecht werden und die Kommunen und den Kreis von allen Kosten freihalten.“