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Brunsbüttel bekommt neue 100-Tonnen-Fähre vom Bund - 22 Mio Euro für die 3. Fähre beschlossen

Pressemitteilungen

14.11.2019

Bettina Hagedorn beim Besuch in Brunsbüttel zum Bau der 5. Schleusenkammer am 14. November 2018

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in der so genannten „Bereinigungssitzung“ am 14. November 2019 beschlossen, insgesamt 22 Millionen Euro für die Beschaffung einer neuen 100-Tonnen-Fähre für Brunsbüttel zu investieren.

Bettina Hagedorn, SPD-Bundestagsabgeordnete für Schleswig-Holstein und parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesfinanzminister, freut sich für die Menschen am Nord-Ostsee-Kanal:

Hagedorn: „Endlich kann die dritte 100-Tonnen-Fähre für Brunsbüttel in Auftrag gegeben werden, denn wenn eine der zwei Fähren in Brunsbüttel ausfallen, dann sind längere Wartezeiten garantiert. Dass die Menschen weiterhin kostenfrei und sicher über den Nord-Ostsee-Kanal kommen, stellen wir mit 22 Millionen Euro vom Bund für eine neue dritte Fähre für Brunsbüttel nun sicher. Genauso wie die Menschen vor Ort erwarte ich, dass die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung jetzt mit Hochdruck los legt, um die Ausschreibung und den Bau der neuen Fähre zügig voran zu treiben!“

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Zum Hintergrund:

Im Regelbetrieb sind 14 Fähren an zwölf Fährstellen im Einsatz – in Brunsbüttel und Schacht-Audorf verkehren jeweils zwei. Nur in Brunsbüttel sind zwei 100-Tonnen-Fähren im Einsatz, die anderen haben eine Tragfähigkeit von 45 Tonnen. Die ältesten Fähren wurden 1952 gebaut, die jüngsten 1972. Nach Angaben der Schifffahrtsverwaltung pendeln pro Jahr 5,4 Millionen Menschen per Fähre über den Kanal. Laut Statistik werden 3,7 Millionen Autos und fast 180.000 Lkw transportiert.