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Bund fördert historisches Schwimmbad in List auf Sylt mit 900.000 Euro!

Aktuelles

11.03.2020

(18.07.2017: Besuch beim DLRG in Niendorf
Foto: Beke Zill)

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner Sitzung am 11. März 2020 eine weitere Tranche für das seit 2016 erfolgreiche Bundesförderprogramm zur „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ beschlossen, das in diesem Jahr mit insgesamt 200 Mio. Euro ausgestattet ist. Bettina Hagedorn, die als SPD-Bundestagsabgeordnete aus Ostholstein über 15 Jahre Mitglied im Haushaltsausschuss war und dort seit März 2018 als parlamentarische Staatssekretärin im Finanzministerium die Regierung vertritt, freut sich mit den Syltern: „Dass die Sanierung der nördlichsten Schwimmhalle Deutschlands in List trotz bundesweit riesiger Konkurrenz vom Bund nun mit 900.000 Euro gefördert wird, ist eine wirklich gute Nachricht für den Schwimm-Nachwuchs auf Sylt sowie für die heimischen Vereine und Verbände. Die unter Denkmalschutz stehende Schwimmhalle in List, die in den 1930er Jahren eröffnet wurde, wird hauptsächlich von der DLRG und der Feuerwehr für die Rettungsschwimmerausbildung, von den einheimischen Schwimmvereinen sowie für den Schwimmunterricht an Schulen genutzt und ist damit das einzige Bad der Insel, das vorrangig für Vereine und Verbände anstatt als Freizeitbad für Touristen bereit steht. Durch die Sanierung können zukünftig die Nutzungszeiten erweitert werden, damit noch mehr Einheimische die Schwimmhalle nutzen können. Nach der Instandsetzung soll die sanierte Halle als Vorbild in Sachen Energiebilanz dienen: Ziel ist eine bessere CO2-Bilanz und eine innovative energetische Lösung für die technische Ausstattung des denkmalgeschützten Gebäudes. Das Projekt ist enorm wichtig, da es das Ehrenamt auf ‚unserer‘ größten Nordseeinsel aktiv stärkt und die überlebenswichtige Rettungsschwimmerausbildung sichert.“ Das Programm „Sanierung kommunaler Einrichtungen“ steht seit 2016 im Bundeshaushalt und umfasst ein Programmmittelvolumen von 2016 bis 2020 von 744 Mio. Euro. (davon Förderprogramm 2018/2019 310 Mio. Euro und Förderprogramm 2020 200 Mio. Euro).