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„Der Sozialstaat als Partner" – Diskussion mit der stellvertretenden SPD-Fraktionschefin Katja Mast

Aktuelles

22.08.2019


(Foto: Büro Hagedorn)

„Wir viel Solidarität wollen und können wir uns leisten?“ Diese Frage stellte Bettina Hagedorn, Parlament. Staatssekretärin beim Bundesminister der Finanzen, an die stellvertretende SPD-Fraktionschefin Katja Mast am 22. August im Marienhof in Neustadt in Holstein. Gemeinsam mit rund 80 Gästen u.a. der Bürgermeister der Gemeinde Süsel Adrianus Boonekamp, Vertretern der Seniorenbeiräte, Mitarbeitern des Kinderschutzbundes wie Martin Liegmann und Matthias Thoms sowie vielen Genossinnen und Genossen, wurde über Digitalisierung, Globalisierung, den Klima- wie auch über den demografischen Wandel gesprochen.

Katja Mast begann mit dem Leitgedanken des Abends: „Niemand wird mir widersprechen, wenn ich sage: Arbeit muss den Lebensunterhalt sichern. Aber Arbeit ist mehr als nur Broterwerb. Sie sorgt für Anerkennung, erfüllt uns und gibt soziale Sicherheit, nicht nur für das Alter. Und im Idealfall macht sie zufrieden. Das alles geht nur, wenn Arbeit und Privatleben in einer guten Balance stehen. Andernfalls führt Arbeit zu Stress, macht krank und erdrückt.“ Für die SPD-Bundestagsfraktion ist es wichtig, dass sich alle auf den Sozialstaat verlassen können: Egal ob Jung, in Rente oder auf der Suche nach Arbeit. Die SPD will Arbeit für alle möglich machen. So werden auch die sozialen Sicherungssysteme und Demokratie gestärkt. Gerechtigkeit und Solidarität sind die Leitlinien für den Sozialstaat von morgen, an dem die SPD heute arbeitet: Das Starke-Familien-Gesetz unterstützt Familien, in denen trotz Arbeit das Geld knapp ist. Das Qualifizierungschancengesetz ermöglicht nötige Weiterbildung im Job. Mit dem sozialen Arbeitsmarkt wird der Wiedereinstieg für Langzeitarbeitslose geschaffen. Und nicht zuletzt wird mit der Grundrente die Lebensleistung anerkannt und Ältere vor Armut geschützt. Gerade das „Starke-Familien-Gesetz“, das am 21.März 2019 im Bundestag beschlossen wurde, liegt Bettina Hagedorn sehr am Herzen: „Das Gesetz wird das Leben von vielen Familien mit Kindern spürbar verbessern, in denen das Geld trotz Berufstätigkeit knapp ist. Obwohl es den Kindergeldzuschlag bereits seit 2005 gibt, beantragen ihn ca. 30 Prozent der Familien nicht – obwohl sie leistungsberechtigt sind! Grade deshalb haben wir die Leistungen des Kindergeldzuschlages – wie kostenloses Mittagessen in Kita, Schule und Hort oder dem Schulstarterparket – deutlich verbessert. In der nächsten Woche werde ich deshalb zusammen mit dem Kinderschutzbund Ostholstein eine ausführliche Informationskampagne zu den verbesserten Leistungen des Starke-Familien-Gesetzes durchführen, damit endlich alle davon profitieren, die antragsberechtigt sind.“

Die komplette Pressemitteilung finden Sie hier!