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Drei Gäste von Bettina Hagedorn bei der 2. Islamkonferenz der SPD-Bundestagsfraktion in Berlin

Pressemitteilungen

04.03.2020


(v.l.n.r.) Dr. Sönke Lorberg-Fehring, Beauftragter der Nordkirche für den christlich-islamischen Dialog, Danial Wadood, Pressesprecher der Ahmadiyya-Gemeinde in Nahe und Mohammad Arslan Razzaq, stellvertretender Pressesprecher derselben Gemeinde
(Foto: Büro Hagedorn)

Für den 04. März 2020 hat die SPD-Bundestagsfraktion zum zweiten Mal zu einer deutschlandweiten und prominent besetzten Islamkonferenz in den Deutschen Bundestag unter dem Motto „Muslime in Deutschland – Mittendrin statt nur dabei!“ eingeladen. Auf Einladung von Bettina Hagedorn nahmen für Schleswig-Holstein zwei Vertreter der Ahmadiyya-Muslim-Gemeinschaft aus der Gemeinde Nahe im Kreis Segeberg – nämlich Mohammad Arslan Razzaq und Danial Wadood – sowie der ehemalige Pastor der Lübecker Friedrich-von-Bodelschwingh-Gemeinde - Dr. Sönke Lorberg-Fehring -, der jetzt als Beauftragter für den christlich-islamischen Dialog in der Nordkirche wirkt, teil.

Hagedorn: „Die bereits 2. Islamkonferenz der SPD-Bundestagsfraktion wurde vor Monaten terminiert und seit langem vorbereitet – aber sie könnte am heutigen 04. März aktueller nicht sein: Angesichts des menschenverachtenden und rassistischen Anschlags in Hanau mit 10 Mordopfern überwiegend muslimischen Glaubens stehen wir geschlossen und solidarisch an der Seite der vielen Muslime in unserem Land, die sich längst vorbildlich in unserer Gesellschaft integriert haben und sie bereichern. In Zeiten von immer mehr Rechtsterrorismus, Fremdenfeindlichkeit und einem europaweiten Erstarken populistischer Parteien setzt die SPD ein klares Zeichen: Der Islam ist ein wertvoller Teil unserer Gesellschaft! Deshalb ist es ist wichtig, Menschen islamischen Glaubens, die integriert sind und sich aktiv in Vereinen, Verbänden und Parteien engagieren, an einen Tisch zu bringen, um im ‚Dialog auf Augenhöhe‘ von ihren Erfahrungen und Erkenntnissen bei der Gestaltung eines besseren Miteinanders zu lernen. Eine gute Verständigung zwischen den Religionen ist ein wichtiger Bestandteil einer vielfältigen und offenen Gesellschaft. Daher freue ich mich besonders, dass mit dem ehemaligen Pastor der Lübecker Friedrich-von-Bodelschwingh-Gemeinde Dr. Sönke Lorberg-Fehring, der jetzt als Beauftragter für den christlich-islamischen Dialog in der Nordkirche arbeitet, und mit Mohammad Arslan Razzaq und Danial Wadood zwei Vertreter der Ahmadiyya-Muslim-Gemeinschaft aus der Gemeinde Nahe im Kreis Segeberg meiner Einladung zu der SPD-Konferenz im Bundestag gefolgt sind.“

Über 100 engagierte Mitglieder der muslimischen Gemeinde tauschten sich mit führenden SPD-Politikern wie dem Sprecher der Arbeitsgruppe für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Sönke Rix, Bundestagsabgeordneter aus Eckernförde und zuständig für Rechtsextremismusbekämpfung sowie Demokratieförderung, oder der stellvertretenden SPD-Bundesvorsitzenden und Landesvorsitzenden der SPD Schleswig-Holstein Serpil Midyatli in fünf verschiedenen Diskussionsforen über aktuelle Probleme und Chancen aus, vernetzten sich und sammelten wertvolle Kontakte.

So sieht es auch Danial Wadood aus Segeberg: „Gut, dass wir heute auf der Konferenz dabei sind, um gemeinsam den Dialog zu führen. Wir gehören alle zu Deutschland. Liebe für alle, Hass für Keinen.“

Weitere prominente Gesprächspartner auf der Islamkonferenz waren nicht nur die Bundesfamilienministerin Franziska Giffey, welche die Veranstaltung mit einem Grußwort eröffnete, sondern auch die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Eva Högl und die Sprecherin für Innenpolitik Ute Vogt. In Deutschland leben ungefähr 4,5 Millionen Muslime. Damit ist der Islam die zweitgrößte Religion in der Bundesrepublik.