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Erfolg für die Kommunen und für den nachhaltigen Tourismus

Pressemitteilungen

14.11.2019

Mit der SPD-Landesvorsitzenden Serpil Midyatli am Nord-Ostsee-Kanal

Bund übernimmt die Finanzierung von Radwegen an Bundeswasserstraßen!

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner abschließenden Bereinigungssitzung zum Bundeshaushalt 2020 beschlossen, 90 Prozent der Kosten für den Radwegeausbau an Bundeswasserstraßen zu übernehmen. Weil der Bund bisher lediglich 50 Prozent der Kosten übernahm und damit die restlichen 50 Prozent von den Gemeinden und Kommunen aufzubringen waren, die damit häufig finanziell überfordert waren, blieb viel touristisches Potential entlang von Bundeswasserstraßen bislang ungenutzt.

Hagedorn: „Ich hoffe sehr, dass diese 90-prozentige Förderung von Radwegen entlang Bundeswasserstraßen wie z.B. dem Nord-Ostsee-Kanal jetzt zu einer Investitionsoffensive zur Aufwertung unserer Naherholungsgebiete an Fließgewässern führt. Diese 90-Prozent-Förderung ist nicht nur ein klares Bekenntnis PRO Radverkehr, sondern auch eine massive Unterstützung der Gemeinden und Kommunen! Gute Radwege entlang unserer Bundeswasserstraßen sind schließlich nicht nur bei den Einheimischen beliebt, sondern auch ein Magnet für die sogenannten ´sanften´ Touristen, die großen Wert auf nachhaltige Urlaubsmöglichkeiten legen.“

Knapp 1,1 Mio. Euro sind im Bundeshaushalt 2020 für die Ertüchtigung von Betriebswegen an Bundeswasserstraßen für den Radverkehr vorgesehen. Städte und Gemeinden, die Interesse an einer Förderung auf der Grundlage des vorstehenden Haushaltsvermerkes haben, werden gebeten, sich an die Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt zu wenden.