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Hagedorn: Junger Forstwirt Jan-Philip Herbers aus Stockelsdorf nach gut sieben Monaten zurück aus den USA!

Pressemitteilungen

11.05.2020


Treffen mit Jan-Philip Herbers am 19.07.2019 in Eutin
(Foto: Büro Hagedorn)

Am 19. Juli 2019 traf die ostholsteinische Bundestagsabgeordnete Bettina Hagedorn den jungen Forstwirt Jan-Philip Herbers aus Stockelsdorf kurz vor seiner Abreise am 6. August 2019 nach Washington/USA, wo er als ihr 16. „Patenkind“ seit 2003 im Rahmen des Parlamentarischen Patenschafts-Programms (PPP) mit den USA in sein Austausch-Jahr starten wollte. Jan-Philip Herbers war dabei der vierte junge Berufstätige nach 2003, 2009 und 2015, der durch seine „Patin“ Bettina Hagedorn die Möglichkeit zu einem einjährigen USA-Aufenthalt im Zuge des Programms des Deutschen Bundestages erhielt. Im März 2020 allerdings musste das Programm durch die weltweite Corona-Pandemie außerplanmäßig für alle Stipendiaten vorzeitig beendet werden. Jan-Philipp Herbers hat jetzt aber einen Erfahrungsbericht über seinen USA-Austausch verfasst, damit auch andere junge Menschen sich für dieses Programm bewerben: Bis September 2020 sind Bewerbungen für einen USA-Aufenthalt 2021/2022 möglich.

Bettina Hagedorn: „Es ist sehr schade, dass Jan-Philip sein Austauschjahr als Forstwirt nicht wie geplant bis zu Ende fortführen konnte, denn im waldreichen Bundesstaat Washington im Nordwesten der USA hatte er seine ‚Wunschregion‘ gefunden – zunächst an einem College und anschließend in einer Baumpflegefirma in der Nähe der Stadt Seattle. Von seiner Ausbildung in der Lehranstalt für Forstwirtschaft in Bad Segeberg konnte er mir bei unserem Treffen in Eutin am 19. Juli 2019 kurz vor seiner Abreise in die USA ausführlich berichten. Dass er dann seine Wahl-Heimat vor den Toren der ‚Cascades‘ – den amerikanischen Alpen – fand, in denen er viel Zeit mit seinem deutschen Forstwirt-Kollegen Martin beim Wandern und Klettern verbrachte, war natürlich ein Glücksfall. Obwohl Jan-Philipp am 14. März bereits frühzeitig nach Deutschland zurückkehren musste, freue ich mich über seine vielfältigen und positiven Eindrücke, die er mitgebracht hat, die neuen transatlantischen Freundschaften, die sicherlich auch weiterhin bestehen bleiben, und natürlich, dass er gesund und wohlbehalten wieder zurückgekehrt ist. Ich freue mich auf unseren baldigen 1. persönlichen Gedankenaustausch nach seiner Rückkehr, den wir – wegen Corona – noch nicht verabreden konnten.“


(Foto: Privat)

Der Jugend-Austausch zwischen dem Deutschen Bundestag und dem US-amerikanischen Kongress besteht seit 1983 und ermöglicht in jedem Jahr bundesweit ca. 360 Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen Aufenthalt als „junge Botschafter“ in den USA. Auch für dieses Jahr hat Bettina Hagedorn bereits ihr 17. „Patenkind“ ausgewählt, das – ebenfalls wegen Corona – leider erst zu Beginn des Jahres 2021 mit den weiteren ca. 360 Stipendiaten in die USA ausreisen und dann nur sechs Monate ihr Austauschprogramm erleben kann.

Hagedorn: „In diesem August hätte die 15-jährige Yasmina Loukili von der Johann-Heinrich-Voss-Schule in Eutin im August 2020 mit dem Patenschafts-Programm in die USA reisen sollen. Im April wurde uns Abgeordneten und allen Stipendiaten allerdings mitgeteilt, dass aufgrund der weiterhin angespannten Lage während der Corona-Pandemie das Programm auf sechs Monate verkürzt und erst im Januar 2021 beginnen wird. Das ist natürlich für Yasmina eine sehr enttäuschende Nachricht, die aber in der aktuellen Situation unumgänglich ist. Ich hoffe, dass es für sie trotzdem ein genauso positiver und spannender Besuch wird wie für meine bisherigen Stipendiaten.“

Den Reisebericht von Jan-Philip Herbers können Sie hier lesen!