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Ich kandidiere erneut für die Bundestagswahl 2021!

Pressemitteilungen

Berlin, der 29.05.2020

(Quelle: Büro Hagedorn) 

Bundesweit wirft die Bundestagswahl im September 2021 aktuell ihre Schatten voraus: Die SPD-Schleswig-Holstein hat Mitte Mai einen organisatorischen „Fahrplan“ für die Kandidaten-Aufstellung für die Bundestagswahl in den 11 Wahlkreisen vorgeschlagen, den die SPD-Kreisvorstände in Stormarn und Ostholstein am 18. und 19. Mai beschlossen und ihren Mitgliedern schriftlich am 20. Mai zur Kenntnis gegeben haben. Damit ist der „Startschuss“ für diese wichtige Wahl gesetzt worden. Bettina Hagedorn hat in beiden Kreisvorstandssitzungen auf Nachfrage mitgeteilt, dass sie sich erneut um die Bundestagskandidatur im Wahlkreis Ostholstein/Nordstormarn bewerben wird, und diesen Entschluss am 23. Mai den SPD-Mitgliedern zwischen Reinfeld und Fehmarn persönlich mitgeteilt und begründet:

“In den letzten zwei Jahren war es für mich nicht immer klar, dass ich mich auch ein sechstes Mal um dieses Mandat bewerben möchte. Ich habe den starken Ruf in unserer Partei nach ´Erneuerung und Verjüngung´ sehr wohl gehört und verstanden. Ich glaubte, mit der Finanz-und Wirtschaftskrise 2008/2009 und der Flüchtlingskrise 2015 bereits die schwierigsten Jahre in Regierungsverantwortung im Bundestag erlebt zu haben, als Anfang dieses Jahres die Corona-Pandemie ausbrach und seitdem die Politik in Deutschland, in Europa und der ganzen Welt vor die größten Herausforderungen seit Jahrzehnten stellt. Auf Deutschland liegt eine gewaltige Verantwortung dafür, dass wir alle diese Krise gesellschaftspolitisch, sozial, wirtschaftlich und gesundheitspolitisch gut überstehen und gleichzeitig die Weichen mit Blick auf die Gefahren des Klimawandels, die Herausforderungen der Digitalisierung und das drohende Auseinanderdriften Europas mutig anpacken. Diese Aufgabe wird uns über die nächsten Jahre komplett fordern. Deswegen habe ich – auch mit Blick auf meine eigenen drei Söhne und vier Enkelkinder und deren Zukunft – entschieden: es ist mir wichtig, mich gerade jetzt weiterhin der Verantwortung zu stellen.

Selbstbewusst kann ich nach 18 Jahren Bundestagsarbeit in Berlin bei den Wählerinnen und Wählern den Beweis antreten, dass ich nie etwas versprach, was ich nicht gehalten hätte. Ich habe regelmäßig über meine Arbeit in Rechenschaftsberichten und Jahresrückblicken inhaltlich informiert, meine Einkünfte seit 2003 komplett offen gelegt, eine Vielzahl von Veranstaltungen zu allen Themenbereichen organisiert, die im Wahlkreis „unter den Nägeln brannten", habe die Kontakte von Puttgarden bis Reinfeld stets nicht nur in meinen traditionellen „Rathausgesprächen“ gepflegt, sondern insbesondere der Politikverdrossenheit junger Menschen durch zahlreiche Schulbesuche entgegenzuwirken versucht. Ob Vereine oder Verbände, Jugendpflege oder Betriebsräte, Bürgermeister oder Gleichstellungsbeauftragte – die Kette derer, die meine Unterstützung nachgefragt und stets bekommen haben, ist lang.

Seit März 2018 nehme ich für Finanzminister Olaf Scholz die Aufgabe als Parlamentarische Staatssekretärin für Haushalt und Europa wahr - ein Amt, das gerade aktuell enorm viel Zeit, Verantwortung und Engagement – national wie international – fordert. Ab 01. Juli 2020 hat Deutschland in schwierigster Zeit die EU-Ratspräsidentschaft inne, und ich werde Olaf Scholz dann nicht nur ständig im Haushaltsausschuss, auf der Regierungsbank oder im Bundeskabinett vertreten, sondern häufig auch in Brüssel oder Straßburg.

´Stark im Handeln - nah bei den Menschen´ – nach diesem Motto habe ich seit 2002 für unsere Region im Bundestag gearbeitet. Auch, wenn ich bereits 2005 den 2. Platz auf der SPD-Landesliste innehatte, konnte ich 2002 und 2005 diesen Wahlkreis noch direkt gewinnen. Ich kann Euch angesichts aktueller Umfragewerte für unsere SPD nicht versprechen, dass das erneut gelingen wird. Aber ich kann Euch versprechen, 2021 mit Euch zusammen und mit der Unterstützung meines tollen Mitarbeiter-Teams mit Herzblut und ganzer Kraft um jede Stimme kämpfen zu wollen - Ihr kennt mich, auf mich ist Verlass.“

Zum Hintergrund:Bis 2003 habe ich 20 Jahre Kommunalpolitik am Bungsberg gemacht – die letzten 6 Jahre als ehrenamtliche Bürgermeisterin von Kasseedorf und Amtsvorsteherin in Schönwalde. Die meisten von Euch kennen mich, seitdem ich ab 2002 im Haushalts- und Rechnungsprüfungsausschuss im Bundestag gearbeitet habe, .und dadurch viele Projekte im Wahlkreis mit großer finanzieller Förderung aus Berlin unterstützen konnte: ob im Bereich der Sanierung kommunaler Einrichtungen, Schulbauten oder im Denkmalschutz; ob meine aktive Förderung von Frauen(netzwerken) in Politik und Wirtschaft oder mein Engagement gegen die Feste Fehmarn-Beltquerung bzw. die Unterstützung der Kommunen entlang der dazugehörigen Hinterlandanbindung in ihrem Kampf um effektiven Lärm- und Erschütterungsschutz.“