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Kunsthalle in Emden erhält 15 Mio. Euro vom Bund!

Pressemitteilungen

14.11.2019

Von Links: Dr. Borchers, Matthias Ahrends (MdL), Eske Nannen (vors. Aufsichtsrat Kunsthalle), Bettina Hagedorn (PStSin), Johann Saathoff (MdB), Manfred Eertmoed (SPD OB Kandidat) Michael Kühn

Foto: Büro Saathoff

Der Haushaltsauschuss des Deutschen Bundestags hat am 14. November 2019 in seiner Bereinigungssitzung zum Haushalt 2020 rund 72 Mio. Euro bundesweit an Zuschüssen für investive Kulturmaßnahmen beschlossen – 15 Mio. Euro davon fließen jetzt nach Emden für die Kunsthalle. Bettina Hagedorn, Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister der Finanzen, besuchte am 12. Juni 2019 gemeinsam mit ihrem SPD-Bundestagskollegen aus Ostfriesland Johann Saathoff offiziell die Kunsthalle und versprach vor Ort, sich für eine Bundesförderung stark zu machen.

Nur drei Wochen später – am 03. Juli 2019 – besuchte auch der haushaltspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Johannes Kahrs die Emdener Kunsthalle, um sich über das Zukunftskonzept der Halle zu informieren. Diese beiden Besuche und das große Engagement von Johann Saathoff führten jetzt zum Erfolg! Bettina Hagedorn freut sich mit all jenen, die sich seit Jahrzehnten für diese einzigartige Kunsthalle in Emden engagieren:

„Ich freue ich mich riesig, dass der Ausbau und die Sanierung der Kunsthalle Emden nun mit einer Bundesförderung von 15 Mio. Euro in Form einer hälftigen Finanzierung der Gesamtkosten gesichert ist! Das sind großartige Nachrichten für die Geschäftsführerin Eske Nannen und ihr gesamtes Team, die sich unermüdlich dafür einsetzen, den modernsten Museumstandards zu entsprechen und ihren Besuchern ein ansprechendes und vielfältiges Programm zu bieten. Herzlichen Glückwunsch nach Emden!“

Die Kunsthalle in Emden wurde 1986 durch das Mäzenatentum von Henri Nannen, dem Gründer und langjährigen Chefredakteur des STERN, und seiner Ehefrau Eske ins Leben gerufen. Nannen gab nicht nur seine Sammlung mit dem Schwerpunkt in der klassischen Moderne in die Stiftung, sondern wendete auch sein gesamtes persönliches Vermögen auf, um die Kunsthalle in Emden zu bauen. Gut zehn Jahre später gab dann die hochkarätige Kunst-Schenkung des Münchner Galeristen Otto van de Loo den Anstoß zum Ausbau der Kunsthalle.

Hagedorn weiter: „Die Kunsthalle entwickelte sich seit 1986 in vier Bauabschnitten zu einem erfolgreichen Ausstellungshaus von internationaler Ausstrahlung, das alle modernen Standards von Museen erfüllt. Das Kapital der gemeinnützigen Stiftung jedoch konnte mit den wachsenden Bedürfnissen eines solchen Betriebs nicht Schritt halten. Als eines von wenigen Museen in Deutschland in privater Trägerschaft erzielt die Kunsthalle zwar eine außergewöhnlich hohe Eigendeckungsquote, dennoch ist ein Museumsbetrieb der heutigen Größenordnung nur dank laufender Förderung durch das Land Niedersachsen und die Stadt Emden möglich. Da ist die Förderung des Bundes ein willkommenes ´Plus´, um die Kunsthalle auf ´zukunftsfeste Beine´ zu stellen!“