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Sieben Gäste bei Bettina Hagedorn zum SPD-Kleingärtnerkongress in Berlin

Pressemitteilungen

23.09.2019


Mit (v.l.n.r.) Norbert Aarhuus, Fritz Reuter, Peter Fiedler, Jutta Liebke-Gutzeit, Matthias Lafrenz, Hans-Dieter Schiller, Jens Carstens
(Foto: Büro Hagedorn)

Für den 23. September 2019 hat die SPD-Bundestagsfraktion zum bundesweiten und prominent besetzten Kleingärtnerkongress in den Deutschen Bundestag eingeladen. Unter dem Motto „Zukunft der Kleingärten“ haben sich rund 180 Teilnehmer zu den Herausforderungen der Kleingärtner in Deutschland ausgetauscht. Auf Einladung von Bettina Hagedorn, SPD-Bundestagsabgeordnete für Ostholstein, waren Hans-Dieter Schiller und Jens Carstens (1. Vors., 2. Vors. vom Landesverband Schleswig-Holstein der Gartenfreunde e.V. aus Lübeck und Reinbek), Jutta Liebke-Gutzeit und Matthias Lafrenz (Kleingartenverein Burg auf Fehmarn), Peter Fiedler und Norbert Aarhuus (Kleingartenverein in Heiligenhafen von 1946 e.V.) sowie Fritz Reuter (Kleingartenverein in Ratekau) mit dabei.

Hagedorn: „Ich freue mich sehr, dass dieser Kongress in seiner ersten Auflage einen so großen Anklang gefunden hat, denn die Herausforderungen für die Kleingartenvereine sind in jüngerer Vergangenheit größer geworden. Einerseits baut die sich immer weiter verdichtende Bebauung in Städten sowie Gemeinden Druck auf die Kleingartenkolonien auf – andererseits brauchen wir sie als grüne Lungen der Städte mehr denn je. Mir ist es schon immer wichtig gewesen, die Kleingartenvereine in ihrer auch sozialen und umweltrelevanten Arbeit zu stärken und in die politische Arbeit miteinzubeziehen. Als ehemalige Bürgermeisterin von Kasseedorf war ich selbst von 1998 bis 2003 für den Gemeindetag Mitglied im Kleingarten-Ausschuss des Landtages und erinnere mich gerne daran zurück, wie ich in diesen Jahren als Mitglied der Landes-Jury unzählige Kleingartensiedlungen in ganz Schleswig-Holstein besichtigen und bewerten durfte, um die Landessieger zu prämieren. Das war für mich als Nutzgarten-Liebhaberin eine Aufgabe, der ich sehr viel Herzblut gewidmet und bei der ich auch viel über das unglaubliche Engagement der vielen Kleingartenliebhaber gelernt habe. In den Kleingärten leben Familien mit Kindern zusammen mit der älteren Generation – Menschen, die aus anderen Ländern zu uns gekommen sind, zusammen mit denen, die schon immer hier waren – und solche, die durch selbstgezogenes Gemüse und gesunde Ernährung motiviert sind, gemeinsam mit jenen, die vorrangig Freizeit, frische Luft und Erholung in Gemeinschaft genießen wollen. Insofern tragen Kleingartenvereine zum ´sozialen Kitt´ in unserer Gesellschaft bei.“

Prominente Gesprächspartner auf der Kleingärtnerkonferenz waren nicht nur der kommissarische SPD-Fraktionsvorsitzende Rolf Mützenich, der die Kleingärtner persönlich begrüßte, sondern auch Ulli Nissen, SPD-Berichterstatterin für Kleingärten in der Arbeitsgemeinschaft Stadtentwicklung und Kommunen, sowie Dirk Sielmann, Vizepräsident des Bundesverbandes Deutscher Gartenfreunde e.V. Neben den Impulsvorträgen konnten die Teilnehmer in mehreren intensiven Gesprächsrunden zu verschiedenen Themen direkt mit den Entscheidungsträgern in den Austausch kommen, sich gegenseitig vernetzen und viel neuen Input, Ideen und Kontakte „mit nach Hause“ nehmen. In Deutschland gibt es ungefähr eine Million Kleingärten, die von rund fünf Millionen Menschen genutzt werden - Familien und Freunde mit eingerechnet.